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Aeroclub Aviators e.V.

 
 
 

Liebe Freunde,

auch wenn das Fest nun bald zwei Tage hinter uns liegt, so möchte euch die AN-2 Crew ein fröhliches Weihnachtsfest wünschen. Und wir wollen es nicht versäumen, euch bereits heute einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.

Euer Autor hat seit dem letzten Beitrag im Oktober ein wenig literarischen Winterschlaf gehalten. Und was beruflich bis zum November so vor sich hindümpelte, überrannte ihn und seine Kollegen seit Mitte November in doppelter Hinsicht. Ein gutes Zeichen in diesen schwierigen Monaten, doch damit war nicht zu rechnen. Daher war nicht viel Neues zu lesen, da die beruflichen Pflichten wirklich fordern waren und sind. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass es bei uns nicht viel Aktuelles zu berichten gibt. Daher ein kleiner Blick zurück über die Schulter, auf ein besonderes Jahr.

Tatsächlich hat uns das Pandemie-Jahr bereits vor Saisonbeginn an den Boden genagelt. Annuschka war bereit und ihre Crew voller Tatendrang. Termine waren geplant, die Crewbesetzung pro Event zusammengestellt, Zimmer für 2-Tages-Events gebucht und es galt nur noch, unsere AN-2 aus ihrem Winterquartier ins Tageslicht zu bringen. Doch soweit sollte es nicht kommen. Lockdowns, Corona-Verordnungen und Hygienekonzepte, die auf Großveranstaltungen kaum durchsetzbar gewesen wären, ließen eine Absage nach der anderen bei uns eintrudeln. Teilweise erst Terminverschiebungen, dann komplette Absagen. Tatsächlich konnten wir einen Termin in Perleberg im Rahmen eines Oldtimer-Teilemarktes wahrnehmen, doch aus dem zweiten Termin wurde aufgrund schlechten Wetters dann leider auch nichts mehr.

Und so blieb unsere liebe Annuschka gut und liebevoll gewartet in ihrem Hangar, auf die neuerliche Winterpause wartend. Für wahr, es ist ein Katzenjammer, was uns dieses Jahr geboten hat. Wie der Brite jedoch sagt: „Still, could be worse!“ Unsere österreichischen Nachbarn wurden für viele Wochen gänzlich gegrounded. Kein privates Flugzeug eines Luftsportvereines durfte den Boden verlassen. Und auch jetzt, im neuerlichen Lockdown, sind unsere alpenländischen Freunde wieder hart getroffen. Sie dürfen bestenfalls in Erinnerungen an den letzten Flug schwelgen und selber nicht fliegen. Da haben wir es besser. Wenn auch streng reglementiert, jedoch nicht gegrounded.

Und weil wir unter strengen Auflagen unseren Flugsport in eng gesteckten Grenzen dennoch ausüben dürfen, hat der Autor dieser Zeilen einmal in seiner privaten digitalen Fotokiste gestöbert um euch ein wenig mit in die Luft zu nehmen. Ich selber gehöre nicht zu den Piloten, für welche die Saison im Oktober endet. Ich habe das Glück, und man darf wohl auch sagen Privileg, auch immer wieder genug Zeit für mein aviatisches Hobby im Winterhalbjahr zu finden. Und so möchte ich euch einladen, mit mir ins Cockpit zu steigen und euren Gedanken, euren Phantasien und euren Wünschen Raum zu geben. Wieder einmal zu träumen und vielleicht auch einmal fasziniert zu sein, was die „dunkle“ Jahreszeit uns bietet, wenn wir nur einmal aus 1500ft oder mehr auf unser Land blicken dürfen.

Stellt euch einfach vor, ihr wärt mir mir dort oben gewesen. Mein, oder besser gesagt unser Flug, führt uns über die Elbmündung, die Landschaft zwischen Cuxhaven und Hamburg. Viele lieben den Sommer als Flugzeit, doch für mich hat jede Jahreszeit ihre Reize. Und der Winter macht da keine Ausnahme. Doch seht selber. Steigt mit mir ins Cockpit und überbrückt die Zeit bis wir uns hoffentlich in einem neuen und sehr viel besseren 2021 wiedersehen. Denkt daran, wenn es mal wieder schwierig wird: Bunt und positiv denken!

Bitte bleibt gesund und euch und euren Lieben alles Gute!

Die Antonov-Crew und Annuschka wünschen euch eine wunderschönes Jahresende in diesen besonderen Zeiten!

 

 

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19306 Neustadt-Glewe

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